Hanspeter Gschwend
Der konservative Revolutionär
Nun sei er «weltberühmt in Meggen», erklärte Rolf Brem, nachdem Harald Szeemann 1992 seine Porträtköpfe für den Kunstpavillon der Schweiz an der Weltausstellung in Sevilla ausgewählt hatte. Die Aussage ist charakteristisch für den Witz und die hintergründige Bescheidenheit Brems, der Erfolg jedoch das Ergebnis seines beharrlichen künstlerischen Schaffens.
Elsbeth Hobmeier
Rolf Brem erzählt
Lucie Heskett-Brem im Gespräch mit Oliver Prange
Die Schmuck-Künstlerin
Lucie Heskett-Brem hat von ihrem Vater gelernt, dass Humor fast immer hilft. Sie war früher eine Rebellin, schätzte es aber, dass der bekannte Name Türen öffnen konnte.
Louis Brem im Gespräch mit Oliver Prange
«Eine gute Geschichte muss nicht wahr sein, sie muss stimmen»
Das Zitat seines Vaters hat Louis Brem geprägt. Der Fotograf lernte von ihm das intuitive Erfassen. Wie sein Vater macht er die Dinge aus Freude, nicht weil sie sich vielleicht lohnen könnten.
Sibylle Severus
Horror Vacui oder die Angst vor der Leere
Die Idee für den Bilderzyklus Horror Vacui bestand für den Fotografen Louis Brem auch darin, die Vielfalt der Welten seines Vaters und dessen wildes, intensives Schaffen zu zeigen.
Rudi Bindella
rolf brems bildhauerkunst machte uns zu freunden
Elsbeth Hobmeier
Die Barbatti-Geschichte
Das Restaurant Barbatti blickt auf eine über hundertjährige Geschichte zurück. Einst war es Treffpunkt und Heimat vieler Individualisten.
Rolf Brem
Der Geschichtenerzähler
Rolf Brem konnte die Menschen zum Lachen bringen. Er war ein brillanter Geschichtenerzähler. Viele Erlebnisse brachte er auch zu Papier, in der ihm eigenen Prosa. Hier drei Beispiele aus seinem Gesamtwerk.
Altes Tessiner Haus zu verkaufen
Ich habe eine Frau für Sie
Mama, Mama!
Katharina Bursztyn
Begegnung mit Rolf Brems Skulpturen
Skulpturen im öffentlichen Raum begegnen uns meist beiläufig. Drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Rolf Brems Werke mit den sie Betrachtenden in Beziehung treten: mal einladend und nahbar, mal distanziert, mal werden sie beinahe übersehen. Zwischen Alltagsraum und Kunst entfaltet sich so ein stiller Dialog – oder eben auch nicht.
Elsbeth Hobmeier
Stimmen
Zur Eröffnung des Restaurants Barbatti 2013 erschien ein Booklet, in dem Brems Wegbegleiter sich zu seinen Ehren äussern. Hier ein Ausschnitt.
Biografie
